Cloud Speicher – welchen soll ich nur nehmen?

Der Name „Dropbox“ ist für die meisten Menschen gleichbedeutend mit „Cloud Speicher“. Darüber hinaus sind allenfalls die Namen der stärksten Konkurrenten GoogleDrive und iCloud bekannt. Was viele jedoch nicht wissen: Cloud-Speicher gibt es wie Sand am Meer, doch längst nicht alle sind empfehlenswert. In meinem heutigen Blogbeitrag möchte ich mich mit euch durch den Cloud-Speicher-Dschungel kämpfen und euch bei der Wahl des richtigen Anbieters unterstützen.

Zuallererst sollte man sich selbst die Frage stellen, was man eigentlich von einem Cloud-Speicher erwartet. Längst nicht alle Unternehmen bieten die gleichen Features oder Daten, mal ganz abgesehen vom Preis. Auch bei der Sicherheit bestehen gravierende Unterschiede. Wer Wert auf Datenschutz und Sicherheit legt, der sollte die amerikanischen Anbieter – darunter auch Dropbox und GoogleDrive – meiden. –Warum? Weil in den USA viel laschere Datenschutzgesetze gelten als hierzulande oder anderen europäischen Ländern. Die Behörden dort dürfen ohne weiteres Kundendaten der Anbieter einfordern und auch die Weitergabe an Dritte kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Sparfüchse, die nicht so viel Wert auf Datenschutz legen, sollten hier allerdings voll auf Ihre Kosten kommen, denn die Anbieter von der anderen Seite des Atlantiks, können meist die günstigsten Preise bieten.

Wer seine Daten – wenn schon woanders gespeichert – in Sicherheit währen will, der sollte sich für einen deutschen oder zumindest europäischen Anbieter entscheiden. Dieser deutsche Cloud-Speicher hier  wirbt mit voll-Verschlüsselung und ausschließlicher Speicherung der Daten in Deutschland – mein klarer Favorit!…

pokokokomengo

Pokémon Go – Bezahlen wir am Ende mit unseren Daten?

Die meisten wissen es bereits und doch wollen sie es nicht wahr haben: Das beliebte Smartphone-Game Pokémon Go hat mehr Rechte auf dem Handy als so manchem eingefleischten Pokémon-Fan lieb wäre. Was die App alles darf und was damit für Risiken in Verbindung stehen, darüber werde ich heute aufklären.

Es beginnt bereits bei den Nutzungsbedingungen. Diese entpuppen sich als so lang und kompliziert, dass sie selbst jede chinesische Gebrauchsanweisung in den Schatten stellen könnten. Sie sollen dem Nutzer auf 20 Seiten vermitteln, was die App alles darf und vor allem, was sie mit euren persönlichen Daten tun wird.  Es dürfte als selbstverständlich erscheinen, dass sich wohl kaum jemand diesen Roman von Nutzungsbedingung  durchlesen wird. Einige Juristen haben es allerdings trotzdem getan und kamen zu interessanten Erkenntnissen.

Der Hersteller Niantic verfügt quasi über jedwede Rechte eure Daten an Dritte weiterzugeben oder selbst zu verwerten. Dabei sei besonders bedenklich, dass deutsche Pokékom Go Nutzer noch nicht einmal die Möglichkeit hätten, die Löschung ihrer persönlichen Daten zu einem späteren Zeitpunkt durchzusetzen.

Doch nicht nur Niantic profitiert von der Datenflut seiner Nutzer, denn Pokémon Go übermittelt die Nutzerdaten, zu denen Bewegungsprofile, das Auslesen des Telefonspeichers oder Aktivitätsprotokolle gehören auch noch an drei weitere Firmen mit Sitz in Kalifornien. Bei diesen Firmen – Unity Technologies, Apteligent und Upsight – handelt es sich um Unternehmen, die ihr Geld damit verdienen Nutzerdaten auszuwerten und für Werbezwecke zu nutzen. Höchst bedenklich, finden Datenschützer. Dass die App im Play- oder Apple Store kostenlos angeboten wird, kommt allerdings nicht von irgendwo her. Am Ende bezahlen die Nutzer nämlich doch – mit ihren Daten.…

Microsoft holt den Malkasten raus

Habt ihr euch schon immer gefragt, wie es wäre, einfach mal in Word-Dokumenten drauf los malen zu können? Jetzt könnt ihr es einfach mal ausprobieren, denn das neue Zeichnen-Tool von Microsoft kommt endlich auch aufs iPhone.

Mit der coolen Erweiterung ist es Nutzern möglich, handschriftliche Notizen in Word, Excel und Powerpoint vorzunehmen. Das Ganze funktioniert wahlweise mit dem Finger oder mit einem Stylus, wer mehr Professionalität in seine Skizzen bringen möchte.

Doch nicht nur Zeichnen ist möglich. Der Nutzer hat Zugriff auf einen gut bestückten virtuellen Malkasten, aus dem er bei Bedarf z.B. auch mal den Textmarker herausholen kann, um etwas im Text farblich hervorzuheben.

Das iPad unterstützt die Erweiterung sogar schon seit Anfang des Jahres. Das gute hierbei: Der Nutzer kann auf dem iPad einen eigens entwickelten Apple Pencil benutzen, um noch professioneller arbeiten zu können. Microsoft hat zudem mitgeteilt, dass die neuen Versionen der App unter anderem auch das Zusammenspiel mit Citrix verbessern sollen und somit „mehr Flexibilität beim Speichern und Zugriff“ auf Dokumente bieten sollen.

Trotz schwerer Sicherheitslücken in der Mac-Version von Word, müssen die Nutzer hier noch weiter auf ein Update warten. Bei älteren Versionen ist es anscheinend möglich, dass Informationen beim Öffnen eines manipulierten Dokuments offengelegt werden. Allerdings steht eine Mac-App-Store-Version von OneNote zuer Verfügung, die Micosoft bereits auf 12.25 aktualisiert hat. Das Update sollte umgehend installiert werden.…